LOK Report – News von Donnerstag, 23.02.12
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TOP-Themen Verkehrsbetriebe gedenken der Opfer rechtsextremistischer Gewalt Tarifanpassung im VBB Bundesminister Ramsauer sagt MDV-Finanzierung zu Modernisierung der UStrab Foto links: Raimund Wyhnal |
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Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie
Verkehrspolitik des Bundes
Bundesrat: Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt
In seiner derzeitigen Funktion als Vertreter des Bundespräsidenten gedenkt Bundesratspräsident Horst Seehofer gemeinsam mit den anderen Verfassungsorganen am Donnerstag, 23. Februar 2012, 10.30 Uhr, im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin der Opfer der Neonazi-Mordserie. Für den Bundesrat nimmt Vizepräsidentin Hannelore Kraft an der Veranstaltung teil.
Die Gedenkfeier soll an die Opfer erinnern, den Familien und Angehörigen das Mitgefühl der deutschen Bevölkerung versichern und zugleich ein Zeichen des Zusammenhalts und Einstehens gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit und Gewalt setzen (Pressemeldung Bundesrat, 23.02.12).
Der Konzernvorstand hat alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DB AG aufgerufen, am Donnerstag, 23. Februar um 12 Uhr in stillem Gedenken an die Opfer und ihre Angehörigen innezuhalten.
Die Deutsche Bahn beteiligt sich an der bundesweiten Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt. Der Konzernvorstand hat alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DB AG aufgerufen, am Donnerstag, 23. Februar um 12 Uhr in stillem Gedenken an die Opfer und ihre Angehörigen innezuhalten. Dies geschieht zeitgleich mit dem zentralen Staatsakt der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt.
Das Engagement für eine soziale und demokratische Gesellschaft ist fester Bestandteil des Leitbildes der Deutschen Bahn. Die DB tritt gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ein tolerantes Deutschland ein, in dem kulturelle Vielfalt gelebt wird und kein Platz für Fremdenfeindlichkeit und extremistisches Gedankengut ist. Dieser Einsatz für einen respektvollen und fairen Umgang, für ein werteorientiertes Handeln als Unternehmen drückt sich auch in Projekten wie "Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt" aus.
Allerdings muss die DB auch der Verantwortung gegenüber ihren Kunden gerecht werden. Alle bahnbetrieblichen und alle sicherheitsrelevanten Aufgaben, insbesondere das Fahren von Zügen und die Disposition und Steuerung des Zugverkehrs, sind deshalb von der Gedenkminute unberührt, so dass der planmäßige Betrieb sichergestellt wird (Pressemeldung Deutsche Bahn, 23.02.11).
Schweigeminuten finden auch bei einer Reihe weiterer Verkehrsanbieter statt, so:
• BVG (Berlin)
• erixx (Niedersachsen)
• HVV (Hamburg)
• S-Bahn Berlin GmbH (Berlin)
• Üstra (Hannover)
Bundestag: Alternativen zur Y-Trasse
Auskunft zur so genannten Y-Trasse zwischen Hamburg/Bremen und Hannover erwartet die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (17/8649).
Die Bundesregierung soll sich unter anderem zu Informationen äußern, nach denen der Bund von der Deutschen Bahn die Vorlage von Alternativen zur Y-Trasse erwartet (Pressemeldung Bundestag, 23.02.12).
Bundestag: Beraterverträge im Bundesministerium für Verkehr
Für Beraterverträge im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung interessiert sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (17/8651). Die Bundesregierung soll unter anderem die Frage beantworten, welche Beraterverträge in der laufenden Legislaturperiode abgeschlossen wurden und welche Beraterverträge in diesem Jahr abgeschlossen werden sollen.
Bei der Kleinen Anfrage handelt es sich um die zweite Anfrage zu diesem Themenkomplex, nachdem die Regierung bereits Fragen zu Beraterverträgen im Jahr 2011 beantwortet hatte (17/5166) (Pressemeldung Bundestag, 23.02.12).
Industrie
Kombiverkehr: Fast eine Million Lkw-Sendungen auf die Schiene verlagert

Mit durchschnittlich mehr als 170 täglichen Direktzügen transportierte die Frankfurter Kombiverkehr KG 2011 europaweit mehr als 972.000 Lkw-Sendungen auf der Schiene.
Mit 972.600 Lkw-Sendungen (1,945 Mio. TEU) hat die Frankfurter Kombiverkehr KG im vergangenen Jahr 4,2 Prozent mehr transportiert als 2010. Das waren insgesamt 39.561 Transporte mehr als im Vorjahr. Der überwiegende Teil dieses Wachstums entfällt bei dem Unternehmen mit dem größten europäischen Netzwerk im kontinentalen Kombinierten Verkehr Straße - Schiene auf internationale Transporte.
"Unser Aufkommen in Deutschland nimmt kontinuierlich zu, besonders profitiert Kombiverkehr jedoch von der internationalen Entwicklung, die wir mit einem konsequenten Netzausbau begleiten", erläutert Geschäftsführer Robert Breuhahn. Mehr als zwei Drittel aller Lkw-Sendungen - eine Sendung entspricht einem Sattelauflieger, einem 40-Fuß-Container oder zwei Wechselbehältern - fahren bei Kombiverkehr bereits international.
Das Unternehmen hat auch 2011 durch sein Netz von täglich mehr als 170 Zügen Straßen entlastet und erneut einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Allein beim Klimaschadstoff Kohlendioxid hat die Verkehrsverlagerung durch Züge von Kombiverkehr die Emissionen im Vergleich zum reinen Straßenverkehr um 1,046 Millionen Tonnen gesenkt.
Die Entwicklung im Jahr 2012 sehen Breuhahn und sein Geschäftsführungskollege Armin Riedl optimistisch und gehen von einer ähnlichen Wachstumsrate wie 2011 aus. "Die Nachfrage ist weiterhin positiv." Zusätzliche Impulse erwarten Breuhahn und Riedl zum einen aus den Terminalausbauten in München, Hamburg, Köln und Ludwigshafen, die teils im letzten Jahr abgeschlossen wurden, teils in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Zum anderen gibt es zahlreiche Kapazitätserweiterungen und Neuverkehre, die Kombiverkehr im Verlauf des vergangenen Jahres eingeführt hat. Einen Schwerpunkt bilden dabei z.B. die Verkehre zwischen Deutschland und Österreich, Rumänien sowie den Niederlanden. Bereits im Januar 2012 startete zudem ein neuer Zug zwischen dem tschechischen Ostrava und Verona in Italien. Die Verkehre von und nach Polen wurden zudem seit Ende 2011 in einem neuen Shuttlezugkonzept abgewickelt, das erhebliche Qualitätsverbesserungen und weitere Nachfragesteigerungen zur Folge hat.
Auf die bereits angekündigte Brennersperre im Sommer 2012 sowie die zusätzlichen Einschränkungen, während der Bautätigkeiten, durch eingleisige Verkehrsführung bzw. Wochenendsperren bereitet sich Kombiverkehr mit allen Beteiligten, insbesondere den Partnerbahnen, bereits seit Wochen intensiv vor. "Zielsetzung ist, in der gesamten Phase der Bautätigkeiten bzw. Vollsperrung die Auswirkungen für unsere Kunden so gering wie möglich zu halten", so Breuhahn (Pressemeldung Kombiverkehr, 23.02.12).
Pilz: Sicherheit mit Mehrwert für alle Branchen
Auf der Hannover Messe Industrie 2012 zeigt die Pilz GmbH & Co. KG, wie intelligente Automatisierungslösungen Maschinen und Anlagen sicher und produktiver machen. Zu den Neuheiten von Pilz gehören das Sicherheitsschaltgerät PNOZcompact und Erweiterungen im Automatisierungssystem PSS 4000. Mit einer Live-Demo macht Pilz die "Fabrik der Zukunft" erlebbar.
Der Automatisierungsexperte Pilz erweitert erneut sein Portfolio für die Familie der Sicherheitsschaltgeräte PNOZ mit Blick auf deren Funktionalität: Vorgestellt wird das neue Sicherheitsschaltgerät PNOZcompact, das die Basisfunktionen Not-Halt oder Schutztür überwacht und dabei maximale Sicherheit bis Performance Level (PL) e bzw. SIL 3 bietet.
Ein weiterer Fokus liegt auf den Neuheiten im Automatisierungssystem PSS 4000. Mit einem neuen Editor für Standard und Sicherheit, dem neuen Steuerungssystem PSSuniversal multi sowie Modulen speziell für den Einsatz in der Bahnindustrie stellt Pilz wichtige Weiterentwicklungen vor. Mit PSS 4000 lassen sich Automatisierungslösungen aufbauen, die gleichermaßen Standard- und Sicherheitsaufgaben abdecken und die für den Anwender einfach zu handhaben sind.
In Hannover macht Pilz erlebbar, wie Mensch und Roboter heute dank Sicherheitstechnik gefahrlos zusammenarbeiten. Mit einer Live-Demo gewährt der Automatisierungsexperte außerdem einen Blick in die "Fabrik der Zukunft": Besucher können einen Schwerlastroboter ohne technische Hilfsmittel allein mittels Armbewegung steuern und dabei jederzeit risikolos an das Werkstück herantreten. Statt trennender Schutzzäune oder Absperrungen wacht SafetyEYE, das sichere Kamerasystem zur 3-D Raumüberwachung, über die Sicherheit des Bedieners. Sollte durch die Bewegung des Roboters eine Gefahr entstehen, verlangsamt das System die Bewegung des Roboters oder stoppt sie notfalls sofort.
Als Lösungsanbieter für die industrielle Automatisierung führt Pilz Anwender von der statischen Sicherheit mit hartem Abschalten als Ultimo Ratio zur dynamischen Sicherheit. Damit steigen gleichermaßen Produktivität und Verfügbarkeit einer Maschine und Stillstandszeiten sinken.
An Beispielen zeigt Pilz auf der Hannover Messe Industrie 2012 wie durchgängige Sicherheitslösungen, bestehend aus Sensorik, Steuerungen und Motion Control, Verpackungsmaschinen sicher und produktiver machen. Pilz erklärt außerdem wie Windenergieanlagen dank intelligenter Steuerungstechnik, Leitungs- und Drehzahlüberwachung Strom sicher erzeugen. Pilz erläutert außerdem wie industrielle Automatisierungs- und Steuerungslösungen auch in hochsensiblen Sicherheitsbereichen wie dem Schienenverkehr zum Einsatz kommen können. Die Besucher erfahren zudem, wie Retrofit-Maßnahmen bei Pressen die Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit steigern.
Als weiteren Schwerpunkt in Hannover präsentiert Pilz sein Dienstleistungs-Portfolio. Experten von Pilz erläutern, welche Anforderungen aber auch welche Möglichkeiten die neue Maschinenrichtlinie und die dazugehörigen Normen für Hersteller und Betreiber stellen bzw. bieten. Als weltweit agierender Botschafter der Sicherheit ist Pilz auch in China, dem Partnerland der diesjährigen Hannover Messe Industrie, aktiv. Mit seiner Tochtergesellschaft setzt sich das Automatisierungsunternehmen unter anderem für ein stärkeres Sicherheitsbewusstsein vor Ort ein (Pressemeldung Pilz GmbH & Co. KG, 23.02.12).
UIC: ERTMS-Konferenz in Stockholm
Vom 24. bis 26. April 2012 werden mehrere hundert Teilnehmer in Stockholm (Stockholmsmässan) zur 10. weltweiten ERTMS-Konferenz erwartet, die die UIC und Trafikverket, das staatliche Zentralamt für Verkehrswesen, in enger Zusammenarbeit mit dem Verband der Bahnindustrie (UNIFE), der ERTMS User Group, der GSM-R Industry Group und mit Unterstützung der europäischen Bahnverbände CER, EIM sowie verschiedenen anderen Partnern organisieren.
Thema der diesjährigen Konferenz ist "ERTMS, Global dimensions". Sie legt den Schwerpunkt auf Implementierungsprojekte von ERTMS (und seiner Komponenten ETCS, Zugsicherungs-/Zugsteuerungssystem, sowie GSM-R, digitaler Bahnfunk) in den verschiedenen Regionen der Welt. Dort werden Fortschritte bei der Umsetzung auf europäischer Ebene, Hindernisse für die Entwicklung und vorgeschlagene Lösungen mit Vertretern der EU-Kommission, der europäischen Eisenbahnagentur (ERA), der Eisenbahnverkehrsunternehmen und der Infrastrukturbetreiber sowie natürlich der ERTMS-Industrie erörtert. "ERTMS Regional", die Lösung für Schwachlaststrecken, an der verschiedene Regionen weltweit interessiert sein dürften, steht ebenfalls im Mittelpunkt der Konferenz. Ferner wird "ERTMS Regional" bei einer Demofahrt am 24. April zum Auftakt der Konferenz vorgeführt.
Nach der Eröffnung durch den schwedischen Verkehrsminister und den Generaldirektor der UIC sind verschiedene Module vorgesehen: "ERTMS und sein politisches Umfeld" insbesondere unter Mitwirkung der EU-Kommission (Jean-Eric Paquet, der den Vorsitz führen wird) sowie von Trafikverket und der CER, "Wie kann das Roll out von ERTMS in Europa erleichtert werden?", die Vollversammlung unter Vorsitz von Karel Vinck (EUKoordinator für ERTMS) mit Beteiligung der Europäischen Eisenbahnagentur (ERA), "Europäische Anwendungen", unter Vorsitz von Pio Guido (Leiter der ERA-Abteilung ERTMS), "Weltweite ERTMS-Anwendungen", ein Modul unter Vorsitz von Michel Van Liefferinge (Geschäftsführer UNISIG), ein weiteres Modul unter Vorsitz von Sven Hakan Nilsson (Trafikverket), "Optimierung der Investitionen in ERTMS", unter Vorsitz von Michel Ruesen (ERTMS Users Group), "Künftige Erweiterungen von ERTMS", unter Vorsitz von Michele Elia (CEO von RFI und Präsident des Sektors Zugsicherung/Zugsteuerung, Signalwesen und Betrieb der UIC). An der abschließenden Podiumsdiskussion nehmen Vertreter aller Stakeholder und Institutionen teil.
Die ERTMS-Messe findet parallel zur Konferenz in Stockholmsmässan statt. Sie bietet die Gelegenheit, Partner aus der Industrie und von Institutionen, die eine Schlüsselrolle in der Implementierung von ERTMS (ETCS und GSM-R) spielen, insbesondere Vertreter von Trafikverket, Thales, Invensys Rail, Siemens Transportation, Mermec, Ansaldo STS, Bombardier Transportation, GE Transportation, Hasler Rail, Kapsch CarrierCom, Multitel, Frequentis, ERSA, PIX & ERTMS Solutions, AZD Praha SRO, Sagem Communications, Wenzel, der UIC etc. zu treffen (Pressemeldung Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, 23.02.12).
Aus den Ländern
Baden-Württemberg: VRN sucht ZugfahrerIn als Mitglied im Fahrgastbeirat
Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) sucht für den Fahrgastbeirat des vom Land Baden-Württemberg bestellten Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) Fahrgäste mit viel Engagement, die ihre Erfahrungen rund ums Zugfahren einbringen möchten. Beim Fahrgastbeirat handelt es sich um ein ehrenamtliches Gremium, welches zu einer gleichen Anzahl von Fahrgästen und VertreterInnen verschiedener Verbände bestehen soll. Als beratendes Gremium stellt der Fahrgastbeirat ein wichtiges Bindeglied zwischen den Fahrgästen und dem Land Baden-Württemberg als Aufgabenträger dar.
Verkehrsminister Winfried Hermann erhofft sich dadurch, das Angebot im SPNV noch besser auf die Wünsche der Kunden abstimmen zu können. Es soll ein "Mitmach-SPNV" entstehen.
Der Fahrgastbeirat wird sich mit Themen wie z.B. Zugänglichkeit von Bahnhöfen, Bahnsteigen und Zügen, Qualitäts- und Vertriebsfragen, Fahrgastrechten sowie Sicherheitsfragen beschäftigen. Zweimal im Jahr werden die Mitglieder des Fahrgastbeirats – je nach Bedarf auch häufiger – an den Fahrgastbeiratssitzungen in Stuttgart teilnehmen, mit offenen Augen Zug fahren und die Interessen der Fahrgäste vertreten.
Eine Auftaktveranstaltung mit ausgewählten VertreterInnen verschiedener Verbände hat bereits am 27. Januar 2012 auf Einladung des Verkehrsministers Hermann stattgefunden. Hierbei wurde über einen groben Aufgabenzuschnitt und die geplante Zusammensetzung gesprochen. Ebenso wurde die Bitte an die Verkehrsverbünde weitergegeben, engagierte Fahrgäste zu finden, aus denen das Land eine bestimmte Anzahl auswählen wird.
VRN-Fahrgäste, die sich als Mitglied im Fahrgastbeirat bewerben möchten, können ihre Bewerbung bis zum 16. März 2012 beim VRN einreichen. Für die Bewerbung muss ein Fragebogen ausgefüllt werden, der unter www.vrn.de herunter geladen oder per E-Mail beim VRN angefragt werden kann.
Ansprechpartner ist: Axel Thiemann, E-Mail: a.thiemann@vrn.de. Ansprechpartnerin beim Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg ist Frau Julia Pieper, Hauptstätter Straße 67 in 70178 Stuttgart, Tel.: 0711-321-5842, Mai: julia.pieper@mvi.bwl.de (Pressemeldung VRN, 23.02.12).
Berlin/Brandenburg: Tarifanpassung im VBB
Die allgemeine Kostenentwicklung in den letzten Monaten geht auch an den Verkehrsunternehmen im VBB nicht spurlos vorüber. Deshalb wird mit den Verkehrsunternehmen auch über die Entwicklung der Fahrpreise gesprochen.
Im Beirat der 41 Verkehrsunternehmen wurde am Mittwoch über Vorschläge und weitere mögliche Maßnahmen diskutiert. Es wurde kein Beschluss gefasst. Die Entscheidung über eine mögliche Tarifmaßnahme trifft der Aufsichtsrat des VBB. Dieser tagt am 15. März 2012. Die Ergebnisse werden anschließend bekannt gegeben (Pressemeldung VBB, 23.02.12).
NRW: Zukunftskonzepte für Bus und Bahn im Nahverkehr
Die ÖPNV-Zukunftskommission hat ihre Arbeit aufgenommen. Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger und Horst Becker, parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium, haben die Mitglieder der Kommission vorgestellt.
Die 18-köpfige Expertengruppe wird analysieren, wie sich der öffentliche Personennahverkehr mittel- und langfristig verändern wird und welcher Finanzbedarf künftig besteht.
Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger: "Ein zukunftsfähiges ÖPNV-Konzept umfasst viele Aspekte. Da braucht es Sachverstand nicht nur von der Politik, sondern von vielen Seiten. Ich bin deshalb gespannt auf die Ergebnisse der ÖPNV-Zukunftskommission im nächsten Jahr."
Staatssekretär Horst Becker wies darauf hin, dass Bund und Länder dringend Lösungen für die künftige Finanzierung des ÖPNV finden müssen: "Die Länder und der Bund müssen sich auf die Neuregelungen für die Regionalisierungsmittel und die Entflechtungsmittel verständigen, damit die umweltfreundlichen Verkehrsmittel Bus und Bahn gut für die Zukunft aufgestellt werden können."
Vorsitzende der Kommission sind Gisela Nacken, Dezernentin der Stadt Aachen für Planung und Umwelt und von 1990 bis 1999 NRW-Landtagsabgeordnete mit Schwerpunkt Verkehrspolitik, und Wolfgang Röken, Abgeordneter von 1995 bis 2010 und zuletzt Vorsitzender des NRW-Landtagsausschusses für Bauen und Verkehr.
Die Kommission setzt sich aus verschiedenen Fachleuten des ÖPNV zusammen. Die Mitglieder sind:
• Peter Büddicker, Deutscher Gewerkschaftsbund Bezirk Nordrhein-Westfalen
• Dr. Markus Faber, Deutscher Landkreistag
• Ernst Giesen, Deutscher Städte- und Gemeindebund
• Folkert Kiepe, Deutscher Städtetag
• Dr. Herbert Kemming, Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH
• Reiner Engel, Pro Bahn e.V. Bundesverband
• Dr. Horst Zierold, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen
• Johannes Krems, Verband Nordrhein-Westfälischer Omibusunternehmen
• Iko Tönjes, Verkehrsclub Deutschland
• Martin Husmann, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
• Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag, Zweckverband Nahverkehr Rheinland
• Dr. Hermann Paßlick, Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe,
• Prof.-Dr.-Ing. Felix Huber, Bergische Universität Wuppertal,
• Prof.-Dr.-Ing. Udo Becker, Technische Universität Dresden
• Prof.-Dr.-Ing. Adolf Müller-Hellmann, Rheinisch-Westfälisch Technische Hochschule
• Prof.-Dr. Karl-Hans Hartwig, Westfälische Willhelms-Universität Münster
• Mitte 2013 sollen die Ergebnisse der Kommission vorliegen (Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, 23.02.12).
Sachsen: EgroNet-Region durch RE 16 weiter mit Leipzig direkt verbunden
Die EgroNet-Region ist auch weiterhin durch den Regionalexpress RE 16 direkt mit Leipzig verbunden. Auf der Linie wird bis Dezember 2012 von Hof/Adorf über Plauen nach Leipzig und zurück gefahren. Reisende aus dem EgroNet-Gebiet im Vierländereck Tschechien, Bayern, Thüringen und Sachsen haben damit ohne lange Wartezeiten den Anschluss zum und vom Fernverkehr in Leipzig, insbesondere den ICE.
Dass der Regionalexpress bis Jahresende genutzt werden kann, ist das Ergebnis von Verhandlungen zwischen dem Zweckverband Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) sowie der deutschen Bahn (DB). Diese Entscheidung begrüßt der Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland und dankt allen Beteiligten.
"Wir freuen uns, dass diese fahrgastfreundliche Variante bestehen bleibt. Dies ist ein wichtiges Signal dafür, dass der öffentliche Personennahverkehr auf überregionalen Strecken ernst genommen wird", sagt Dr. Tassilo Lenk, Landrat des Vogtlandkreises und Vorsitzender des Zweckverbandes Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland (ÖPNV).
Es werden also bis Dezember dieses Jahres vier Zugpaare zwischen Altenburg und Leipzig als Regionalexpress verkehren. Die Fahrzeit zwischen Berlin und Plauen ist um rund eine Stunde kürzer. Zu beachten sind aber Fahrplanänderungen in den Zeiträumen vom 17.02.12 bis 28.04.12 sowie vom 29.06.12 bis 18.8.12.
Wegen der Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale kann zwischen Herlasgrün und Plauen nur eingleisig gefahren werden. Das bedeutet, dass
• die RE 3702, 3703 und 3706 nur samstags verkehren, sonntags fahren sie zwischen Leipzig und Adorf,
• an Samstagen diese Züge in Reichenbach beginnen und enden,
• samstags ein zusätzlicher Zug zwischen Plauen und Adorf in diesen Lagen verkehrt,
• zwischen Reichenbach und Plauen der IRE Dresden - Nürnberg genutzt, also 2 Malumgestiegen werden muss (Pressemeldung Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland, 23.02.12).
Thüringen: Bundesminister Ramsauer sagt MDV-Finanzierung zu
"Der zweigleisige Ausbau der Mitte-Deutschland-Verbindung geht weiter. Die Realisierung des Schienen-Projekts ist ein wichtiger Standortvorteil für Thüringen. Denn eine exzellente Verkehrsinfrastruktur ist eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum, Mobilität und sichere Arbeitsplätze." Das erklärte heute (Mittwoch) Verkehrsminister Christian Carius in Erfurt. Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat jetzt in einem Brief an Minister Carius zugesagt, der Bund werde nach Vorlage des Baurechts Ende 2012 "für die einzelnen Maßnahmen des 50-Millionen-Euro-Paketes zeitnah eine Einzelfinanzvereinbarung mit der Deutschen Bahn AG abschließen."
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung misst "einer guten Anbindung der Thüringer Städte Gera, Weimar und Jena an den ICE-Knoten Erfurt große Bedeutung zu." Weiter heißt es in dem Schreiben: "Mit den zugesagten Teilmaßnahmen des so genannten 50-Millionen-Euro-Paketes wurde im Jahre 2011 mit der Realisierung von vier Eisenbahnüberführungen und der Felssicherung begonnen."
Für die Abschnitte Weimar – Großschwabhausen und Neue Schenke – Stadtroda wurden die Planfeststellungsverfahren im vergangenen Jahr eingeleitet. Für den Teilabschnitt Mellingen – Großschwabhausen ist das Planfeststellungsverfahren seit Ende 2o11 abgeschlossen. Das Baurecht für die Maßnahme – eine Voraussetzung für die endgültige Finanzierungszusage des Bundes – soll bis Ende 2012 abgeschlossen sein.
"Wenn die Bundesmittel bereit stehen", so Carius weiter, "könnte im Jahr 2013 in den betroffenen Abschnitten der zweigleisige Ausbau beginnen." Minister Carius hatte Anfang des Jahres in einem Brief an Bundesminister Ramsauer um Klarheit bezüglich der Finanzierung des Gesamtprojekts gebeten (Pressemeldung Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, 23.02.12).
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Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur
Denkmallok Firma Bauma in Erftstadt-Liblar

Auf einem historischen Bahngelände befindet sich heute der Gewerbepark "Am Vogelsang" in Erftstadt-Liblar. Von 1897 bis 1967 war auf dem Gelände die Hauptwerkstatt der Westdeutschen Eisenbahngesellschaft bzw. der Nachfolgebetrieb Westdeutsche Maschinenfabrik beheimatet gewesen. Heute erinnern nur noch wenige Bauten an diese Nutzung.
Auf einer Freifläche hat die Firma Baumaschinen und Baugeräte Vertriebs GmbH Bauma eine kleine Deutzlok als Denkmal aufgestellt. Dabei handelt es sich um die 1954 von Deutz an die Kölner Firma Pohlig gelieferte Lok 56033 vom Typ A2L514. Die Lok war bis ca. 1980 im Werk Wesseling-Berzdorf der PHB Weserhütte im Einsatz gewesen und gelangte zunächst zum damaligen Lagerplatz der Firma Bauma in Hürth. Um das Jahr 2000 erfolgte dann der Umzug nach Erftstadt-Liblar (Jörg Seidel, 23.02.12).
RuhrtalBahn: Neuer Fahrplan

Schon sieben Jahre fährt die nostalgische RuhrtalBahn nun durch das Ruhrtal zwischen Bochum-Dahlhausen und Hagen Hbf. Und es gibt wie fast immer gute Nachrichten: die Preise haben sich gegenüber dem Vorjahr bei gleich gutem Angebot nicht erhöht.
Und das ist dem RuhrtalBahn- Geschäftsführer Stefan Tigges schon ein Augenzwinkern wert. Denn obwohl die große Bahnschwester auch die Preise für die Nutzung der Infrastruktur ständig erhöht, gilt für ihn: "Wir wollen Besucher und Gäste locken – und nicht bei einem Blick in die Fahrpreistabelle nachhaltig erschrecken".
Die Basis des nostalgischen Angebotes bleibt die Linie Ruhrtal zwischen dem Eisenbahn-museum Bochum-Dahlhausen und Hagen Hbf, die weiter regelmäßig an jedem Frei-, Feier- und Sonntag zwischen dem 1. Mai und dem 21. Oktober 2012 befahren wird. Wie gewohnt, fährt an jedem ersten Sonntag im Monat der Dampfzug, weitere Sonderfahrten ergänzen das Angebot. Das kommen an den ersten Sonntagen die Fahrten auf der Linie Teckel zwischen Herdecke und Ennepetal.
Der neue Fahrplan kann ab sofort bei der RuhrtalBahn GmbH, Honigsberger Straße 26, 45472 Mülheim mit Einsendung eines mit 0,90 € frankierten Rücksendeumschlages bestellt werden.
Weitere Informationen und Buchungen unter www.ruhrtalbahn.de oder am Infotelefon 0208 – 309 98 30 10 (Jörg Seidel, 23.02.12).
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Mit der Kamera notiert
Hamster-Überführung in Delitzsch


Am Mittag des 20.02.2012 überführte die hvle V160.4 (92 80 1203 109-4 D-HVLE) aus dem SFW Delitzsch die beiden Triebzüge DB 442 255-6 (94 80 0442 255-6 D-DB) + 442 759-7 (94 80 0442 759-7 D-DB) in Richtung Leipzig. Die beiden Bilder entstanden in Delitzsch unt Bf. (Frank Thomas, www.unstrutbahn.de, 23.02.12).
Rosenmontag 1


Mit etwas "Karnevalsschminke" oberhalb der Fenster präsentierte sich 112 166 vor einem RE der Linie 6 nach Minden. Noch lacht die Sonne. Bunt und gut herausgeputzt kam diese Vossloh-G1206 mit der Nr. 1275 806-4 vorbei (Matthias Schütz, 23.02.12).
Rosenmontag 2


Am sonnigklaren Rosenmontag, den 20.02.12, war der Traditionszug der Harzer Schmalspurbahnen mit 99 6101 und 99 222 von Nordhausen, über Wernigerode zum Brocken unterwegs (Ulrich Traumann, Jürgen Reichert, 23.02.12).
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Europa
Österreich: Siemens-Fahrzeugkonzept für Metrofahrzeuge
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In Anwesenheit von zahlreichen Vertretern der Fachpresse stellte der Triebfahrzeug-hersteller Siemens ausgerechnet am Faschingsdienstag in seinem Wiener Werk das neue Fahrzeugkonzept für Metrofahrzeuge mit dem Namen Inspiro vor. Anhand eines Modells im Maßstab 1:1 konnte ein Vorgeschmack auf das Aussehen dieser von Energieeffizienz geprägten Fahrzeuggeneration gewonnen werden, welche mit ersten Exemplaren bereits an die Verkehrsbetriebe der Städte München und Warschau verkauft werden konnte. Nach einer Pressekonferenz wurde während eines Werksrundgangs der fertige Rohbau des Endwagens der ersten Garnitur für die polnische Hauptstadt präsentiert. Aber auch in der großen Montagehalle konnte man sich von den vollen Auftragsbüchern überzeugen (Raimund Wyhnal, 23.02.12).
Österreich: UStrab nach Modernisierung attraktiver und barrierefrei

Rund 45.000 Fahrgäste frequentieren täglich die in den letzten beiden Jahren revitalisierten Stationen der Wiener Unterpflasterstraßenbahn, kurz UStrab. Die aus den 1960er-Jahren stammenden Stationen Blechturmgasse, Kliebergasse, Matzleinsdorfer Platz, Eichenstraße und Laurenzgasse wurden im Zuge der Sanierung bis Ende 2011 komplett neu gestaltet und modernisiert.
Am Mittwoch machte sich Vizebürgermeisterin Renate Brauner gemeinsam mit Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer sowie den Bezirksvorstehern Kurt Wimmer (Margareten) und Leopold Plasch (Wieden) ein Bild von der neu sanierten UStrab.
"Die Revitalisierung der UStrab bringt eine sichtbare Aufwertung des Öffentlichen Verkehrs für die WienerInnen. Alle UStrab-Bahnsteige sind jetzt barrierefrei per Lift erreichbar. Die Stationen wirken dank modernem Design hell und freundlich. Zehntausende Fahrgäste profitieren täglich von den attraktiveren Stationen", so die Vizebürgermeisterin Renate Brauner.
Auch aus wirtschaftlicher Sicht war die Sanierung ein wichtiger Impuls für Wiener Unternehmen. "Dutzende Firmen waren hier seit 2010 engagiert, hunderte Arbeitskräfte in diesem Zeitraum beschäftigt", so Brauner weiter. Insgesamt 11 Millionen Euro hat die Stadt Wien aus Mitteln des Konjunkturpakets in die Modernisierung der UStrab investiert. Zahlreiche vorwiegend kleine und mittlere Unternehmen aus Wien waren bei diesem Projekt engagiert. So waren Wiener Firmen unter anderem mit dem Trockenbau, Spenglerarbeiten, Stahlbau- und Schlosserarbeiten, Statik und Vermessung, Baumeisterarbeiten, mit dem Aufzugseinbau oder bei den neuen Elektroinstallationen beschäftigt.
Den Fahrgästen präsentieren sich die während des laufenden Betriebes sanierten Stationen in einem einheitlichen Design und einer modernen, hellen und freundlichen Umgebung. Im Zuge des Umbaus wurden Wandflächen im Ausmaß von rund 12.000 Quadratmetern neu verfliest. Das neue Leitsystem umfasst 200 – großteils beleuchtete – Elemente. Neue Handläufe in der Gesamtlänge eines Kilometers wurden an Stiegenaufgängen angebracht und 57 beleuchtete Infovitrinen installiert. In den unterirdischen Passagen wurden Bodenbeläge erneuert, mehrere Stiegenaufgänge saniert bzw. neu errichtet.
Die Sanierung der fünf Stationen umfasste außerdem die Neuherstellung von 3.500 m² Bahnsteigdecken mit besonders hohem Lichtreflexionsgrad. Die darin integrierte Beleuchtung sowie die Licht reflektierenden Bahnsteigfliesen sorgen für bessere Lichtverhältnisse und hellere Bahnsteige. Auch die Errichtung fünf neuer und weithin sichtbarer Stationseingänge war Teil der Sanierung. Mit der Sanierung haben die Wiener Linien die UStrab an U-Bahn-Standards angepasst.
In der Station Blechturmgasse zählte der Einbau von zwei neuen Aufzügen zu den technischen Herausforderungen. Von der Straßenoberfläche führen die Lifte barrierefrei sowohl zu den Bahnsteigen als auch zur unterirdischen Passage.
Die Straßenbahnlinien 1,6,18 und 62 sowie die Wiener Lokalbahn verkehren in der UStrab. Am Matzleinsdorfer Platz kommen alle vier Linien zusammen. Hier gibt es für die Fahrgäste im Untergeschoss eine neue Fahrplananzeige mit Echtzeitinformation. So ist auf einen Blick klar, wann die nächste Straßenbahn einfährt. Die UStrab-Station Südtirolerplatz wird im Zuge der Errichtung des neuen Hauptbahnhofes umgestaltet.
Zusätzlich zur Sanierung haben die Wiener Linien die Brandschutzeinrichtungen in der UStrab verbessert. "Die Stationen verfügen jetzt über neue Brandschutztüren zwischen den Bahnsteigen und den Passagenbereichen, neue Trockenlöschleitungen für die Feuerwehr sowie neue brandgeschützte Verkabelungen, die ausfallssicheres Licht gewährleisten", so Geschäftsführer Günter Steinbauer. 7,5 Millionen Euro haben die Wiener Linien in diese verbesserten Sicherheitseinrichtungen investiert.
"Für die AnrainerInnen bringt die neue UStrab eine deutliche Aufwertung ihrer Lebensumgebung", sagte Margaretens Bezirksvorsteher Kurt Wimmer. Sein Kollege aus der Wieden, Leopold Plasch, ergänzte: "Die Sanierung war der Wunsch vieler Menschen im Bezirk, die täglich die UStrab nützen. Die ganze Umgebung profitiert davon." (Pressemeldung Wiener Linien, 22.02.12).
Schweiz: Véronique Gigon verantwortet Logistik im UVEK
An seiner Sitzung am 22.02.12 hat der Bundesrat auf Antrag von Bundesrätin Doris Leuthard Véronique Gigon zur zweiten stellvertretenden Generalsekretärin des UVEK ernannt. Die stellvertretende Direktorin des Bundesamts für Kommunikation BAKOM ersetzt Lukas Bruhin, der als Generalsekretär in das Eidgenössische Departement des Innern EDI gewechselt hat.
Véronique Gigon (48) arbeitet seit fast zwanzig Jahren im Bundesamt für Kommunikation, wo sie zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin, als stellvertretende Chefin des Dienstes "Internationales und Recht" sowie als Leiterin der Abteilung Marktüberwachung tätig war. Anfang 1998 wurde sie im Rang einer Vizedirektorin zur Leiterin der Abteilung Aufsicht und Funkkonzessionen befördert, der sie bis heute vorsteht. 2008 erfolgte die Ernennung zur stellvertretenden Direktorin des BAKOM.
Véronique Gigon verfügt über profunde Fachkenntnisse des Fernmelde-, Radio- und Fernseh-, Verwaltungs- und Verwaltungsstrafrechts. Zudem weist sie eine erfolgreiche Management- und Führungserfahrung aus.
Im Rahmen ihrer neuen Aufgabe wird sie den Fachbereich Ressourcen und Logistik mit den Teilbereichen Personal, Finanzen, Informatik, Logistik und Übersetzungsdienste verantworten. Sie nimmt ihre Arbeit am 15. März 2012 auf und ersetzt Lukas Bruhin, der per 1. Februar 2012 zum Generalsekretär des EDI gewählt worden war (Pressemeldung UVEK, 22.02.12).







